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"Meine Diözese ist eine der vielen afrikanischen Diözesen mit einer wachsenden Zahl von Priesterberufungen".

Name: Richard Phocas Munishi.
Alter: 48 Jahre alt.
Situation: Priester.
Herkunft: Moshi, Tansania.
Studie: Theologie an der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz in Rom.

"Meine kurze Geschichte über die Berufung zum Priester beginnt mit dem Bibelvers Matthäus 9:37-38, in dem es heißt: "Da sprach er zu seinen Jüngern: 'Die Ernte ist reichlich, aber der Arbeiter sind wenige: Die Ernte ist reichlich, aber der Arbeiter sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussendet". Dieser Bibelvers erinnert mich an die Zeit, als ich Messdiener in meiner Pfarrei war und wir zusammen mit meinen Kameraden in Begleitung des damaligen Pfarrvikars mit den Worten dieses Verses um Berufungen beteten. Ein Gebet, das mich sehr inspirierte, einer dieser wenigen Arbeiter im Weinberg des Herrn zu sein.

Später, als ich noch ein Teenager war, schloss ich mich der Apostolischen Organisation St. Aloysius an, deren Aufgabe es ist, jungen Menschen zu helfen, ein Leben der Heiligkeit zu führen wie der heilige Aloysius Gonzaga. Durch diese Organisation sind viele junge Männer in das Priesterseminar eingetreten, mit dem Ziel, Priester zu werden.

Auf dieser Grundlage konnte ich meine Berufung zum Priestertum kultivieren. Am 21. Juli 2011 wurde ich in der katholischen Diözese Moshi in Tansania zum Priester geweiht.

Unmittelbar nach der Priesterweihe wurde ich für fünf Jahre als Lehrer und Ausbilder in unserem diözesanen kleinen Seminar eingesetzt. Dann wurde ich für sechs Jahre in die Pfarrei versetzt. Im September 2022 schickte mich mein Bischof nach Rom, um zwei Jahre lang an der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz mein Studium (Lizentiat) in geistlicher Theologie fortzusetzen.

Mit der Gnade Gottes und dem Angebot eines Stipendiums der CARF-Stiftung innerhalb der Studentenberatung der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz habe ich das erste Studienjahr (2022/2023) abgeschlossen und wurde in das zweite und letzte Studienjahr (2023/2024) befördert.

Meine Diözese ist eine der vielen afrikanischen Diözesen mit einer wachsenden Zahl von Priesterberufungen, wenn auch mit einigen Schwierigkeiten, insbesondere finanzieller Art. Aufgrund fehlender Mittel und weit verbreiteter Armut war es für die Diözesanverwaltung schwierig, Priester zur weiteren Ausbildung oder zu höheren Studien zu schicken.

Im Namen meines Bischofs Ludovick Joseph Minde, OSS/ALCP der katholischen Diözese Moshi, danke ich Ihnen sehr für das Stipendium und verspreche Ihnen meine inbrünstigen Gebete.

Immer dankbar im Glauben, Don. Richard Phocas Munishi.".

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